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Viele
Sportarten sind "zahngefährlich"!
Damit ist nicht nur das Boxen gemeint sondern alle kampfbetonten
Mannschaftssportarten aber auch Inline-Skaten oder Skateboardfahren.
Für den Körperschutz ist oft durch Helme, Knie- und
Armschützer gesorgt aber die besonders gefährdete Kiefer-
und Mundpartie ist meist ungeschützt. Der einzige sinnvolle
Schutz hierfür ist das Tragen von individuell angefertigten
Mundschutzgeräten. Die dabei heute eingesetzten modernen
Weichkunststoffe zeichnen sich durch einen sehr hohen Tragekomfort
aus. Die Herstellung eines derartigen Mundschutzes ist denkbar
einfach:
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Der Zahnarzt erstellt zwei Präzisionsabdrücke vom
Ober– und Unterkiefer.
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Mit einer sogenannten "Zentrikregistrat" legt er die
räumliche Beziehung vom Ober- zum Unterkiefer fest die
hinterher in den Mundschutz "einprogammiert" wird.
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Eine weitere sinnvolle Maßnahme ist der Einsatz eines
Gesichtsbogens um die exakte räumliche Lage des Oberkiefers
im Gesichtsschädel zu ermitteln. (Wird in dieser Form nur
von wenigen, dafür qualifizierten Zahnärzten ausgeführt)
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Der Patient sucht sich die Farbe des Mundschutzes aus. Von klar
bis bunt ist nahezu alles möglich.
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Ein zahntechnisches Labor, das Erfahrung in der Herstellung
derartiger Mundschutzgeräte hat, stellt innerhalb von wenigen
Tagen das Gerät fertig.
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Die Kosten liegen, je nach Ausführung, zwischen 500,- und
1200,- Mark. Im Vergleich zu den Kosten die für einen ausgeschlagenen
Frontzahn entstehen (ab 4000,- DM aufwärts für ein
Einzelzahnimplantat mit einer ästhetisch perfekten Zahnkrone)
ist das Geld für einen individuellen Mundschutz deutlich
sinnvoller und "schmerzloser " angelegt.
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