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Mineralstoffe und Spurenelemente

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Mineralstoffe sind, im Gegensatz zu Vitaminen, anorganische Substanzen. Aber genau wie diese sind sie mitverantwortlich für den reibungslosen Ablauf lebenswichtiger biochemischer Reaktionen im Organismus. Spurenelemente sind im Grunde genommen ebenfalls Mineralstoffe. Allerdings kommen sie im Körper in viel geringeren Mengen sozusagen nur in Spuren vor. Mineralstoffe und Spurenelemente werden ständig über Schweiß, Harn und Stuhl ausgeschieden. Da der Körper sie nicht selbst bildet müssen sie ständig von außen, d. h. über die Nahrung zugeführt werden.


Mindest – und Höchstmengen

Anders als bei Vitaminen, lassen sich für Mineralstoffe notwendige Mindest- und Höchstmengen genau definieren. Um Gesundheitseinbußen zu vermeiden, sollten Mindestmengen über einen längeren Zeitraum auf keinen Fall unterschritten werden. Aber auch ein Überschreiten von Höchstmengen sollte vermieden werden. Ganz im Gegensatz zur Vitamindosierung, kann damit kein zusätzlicher positiver Effekt erzielt werden. Überdosierungen können hier auch schädliche Nebenwirkungen haben.


Bedarf und Versorgung

Ein Minus in der Mineralstoffbilanz macht sich häufig schon am Aussehen bemerkbar. Beispielsweise gehen brüchige Nägel, schlechte Haut oder brüchiges, glanzloses Haar oft auf das Konto eines Mineralstoff-Defizits. In Anbetracht der Bedeutung, die Mineralstoffe und Spurenelemente für Gesundheit und Leistungsfähigkeit haben, ist es nur logisch und richtig auf eine optimale Zufuhr zu achten.
Wer seinen Tagesbedarf in Menge und Vielfalt allein durch vollwertige Ernährung abdecken will, muß sich allerdings sehr eingehend damit befassen. Es ist nicht damit getan, über den Mineralstoffgehalt der einzelnen Lebensmittel Bescheid zu wissen. Das praktische Wissen um mineral- und vitaminschonende Lagerung und Zubereitung gehört ebenfalls dazu. Im übrigen haben ausgelaugte Ackerböden, moderne Anbau- und Verarbeitungsmethoden in den letzten Jahren den natürlichen Mineralstoffgehalt der Lebensmittel kontinuierlich sinken lassen. Den Mineralstoffbedarf allein über die Ernährung abzusichern wird daher immer schwieriger. Nahrungsbedingte Defizite und Zusatzbedarf müssen gar nicht zu Problem werden, weil sie sehr einfach und gezielt über orthomolekulare Nahrungsergänzung gedeckt werden können.

 
Mineralstoffe und Spurenelemente
 
Mineral Tagesbedarf wichtig für natürliche Quellen
Magnesium 300 - 400 mg Nerven, Muskeln, Herz, Abwehrkraft, Blut
(gute Fließeigenschaft)
Gemüse, Salat, Obst, Getreide
Selen 0,05 - 0,2 mg Zellschutz, Entgiftung Fisch , Fleisch
Eisen 2 - 25 mg Blut (Sauerstoff-, Kohlendioxidtransport) Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse
Kupfer 2 - 4 mg rote Blutkörperchen, Abwehrkraft Fleisch, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Gemüse
Mangan 2 - 5 mg Knorpelbildung, Entgiftung, Abwehrkraft Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte
Chrom 50 - 200 mcg Blut, Gefäße (Fett-, Zuckerverwertung) Fleisch, Nüsse, Vollkornprodukte
Molybdän 150 - 500 mcg Stoffwechsel, Kariesschutz Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
Jod 200 mcg Energiegewinnung aus der Nahrung, Wachstum Seefisch, Schalentiere
Kalzium 0,8 . 1,2 g Knochenbildung, Zähne Vollkornprodukte, Milch, Nüsse


 

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